Escape Rooms liegen voll im Trend – die wichtigsten Fakten über die Branche

Escape Rooms – auch Exit Rooms genannt - sind beliebt und liegen im Trend. Egal, ob man versucht, aus dem Gefängnis auszubrechen, ein Chemielabor vorm Explodieren bewahrt, den Fluchtweg aus dem Pharaonengrab finden muss oder Ähnliches – die Spannung ist garantiert. Was als Computer Spiel angefangen hat und seit 2007 in Japan als Live Version weiterentwickelt wurde, hat die Herzen der Fans im Sturm erobert. Denn anscheinend trifft das pfiffige Spiel einen wichtigen Nerv – die Lust am Rätseln, Kombinieren, der Nervenkitzel durch die gelungenen Hintergrundstory, etc.
Escape Rooms liegen voll im Trend – die wichtigsten Fakten über die Branche

Dass dies eine menschliches Bedürfnis mit erheblichem Spaß Faktor ist, wird auch dadurch belegt, dass seit jeher Krimis mit ungewöhnlichen Rätseln, verzwickten Mordfällen, Twists und plötzlichen Enthüllungen hoch in der Gunst der Zuschauer liegen. Agatha Christie, Mord im Orientexpress, Sherlock Holmes, Indiana Jones und Da Vinci Code sind nur ein paar Namen und Stichworte, die diesen Sachverhalt verdeutlichen.

Kurz – kein Wunder, dass die Branche boomt!

Wie genau sehen aber die Zahlen der Branche aus? Hier bei uns könne Sie mehr erfahren!

Wieviel Geld geben die typischen Besucher von Escape Rooms aus?

Escape Rooms kosten je nach Anbieter und je nach Teilnehmerzahl grob zwischen 15 und 35 Euro. Typischerweise bucht natürlich kein Teilnehmer nur für eine Person, denn das Spiel wird als Gruppe von 2-6 Teilnehmern gespielt und man muss sich normalerweise als Gruppe anmelden. Daher liegt der durchschnittliche Warenkorbwert schon seit einigen Jahren ziemlich konstant bei knapp 100 Euro. Dies signalisiert, dass die Nachfrage stabil ist und ein Ende des Booms nicht abzusehen ist.

Umsatz pro Monat

Allerdings verdient nicht jeder Exit Game Anbieter gleichermaßen gut mit seinem Geschäft. Interessanterweise erwirtschaften nämlich 25 Prozent der Anbieter weniger als 3.000 Euro Umsatz im Monat. Glückliche 10 Prozent nehmen mehr als 40.000 Euro ein. Die überwältigende Mehrheit der Betreiber hat einen Umsatz von 8.000 bis 20.000 Euro pro Monat.

Insgesamt macht die komplette Fluchtspiel Branche in Deutschland einen jährlichen Umsatz von rund 37 Millionen Euro.

Bemerkenswert ist, dass der Verkauf von Gutschienen eine sehr wichtige Rolle spielt, denn ca. 16 Prozent des Umsatzes werden mit dem Verkauf von Gutscheinen gemacht. Dies scheint zu signalisieren, dass Exit Rooms eine sehr beliebte Geschenkidee sind. Lesen Sie hierzu auch unsere verschiedenen Beiträge.

Buchung erfolgt im Voraus und online – innovative Softwarelösungen haben die Nase vorn

Die Buchung erfolgt heutzutage fast ausschließlich über die Webseite – was ja so ziemlich zu erwarten war. Hierbei bucht der typische Escape Game Fan im Durchschnitt 29 Tage vorher.

Der Trend zur Online Bezahlung ist völlig klar. Waren es 2015 ca. 30 Prozent, so haben 2016 rund 50 Prozent der Besucher den Escape Room über das Internet bezahlt. Beliebt ist die Bezahlung per PayPal oder Kreditkarte. Aber auch Lastschrift und Sofortüberweisungen werden von den Betreibern angeboten.

Ein guter Anbieter hat hierfür eine spezielle Booking Software, die die Verwaltung, Buchung, Bezahlung, etc. einfach, koordiniert und sicher gestalten. Diese Software Lösungen bieten auch Möglichkeiten zu Mailing-Aktionen, Rabatt-Angeboten und spezielle Aktionen zu Feiertagen und anderen Anlässen.

Durch diese innovativen Technik-Lösungen möchte sich die Betreiber eine möglichst hohe Rückkehrquote sichern, denn bislang sieht es damit noch etwas spärlich aus.

Auch die Auslastungsquote kann mit einer guten Verwaltungssoftware, die echt auf die Bedürfnisse der Branche zugeschnitten sind, verbessert werden. So lag 2016 die Auslastungsquote im Durchschnitt bei 26%. Mit einer guten Software-Option kann man erstens den Exit Room optimal auslasten du zweitens zu Zeiten mit geringer Auslastung spezielle Angebote offerieren oder Events anbieten.

Kunden sind nicht unbedingt treu

Ein Problem der Escape Rooms ist, dass die wenigsten Kunden zurückkehren. Dies liegt natürlich zu einem großen Teil an der Natur des Spieles – man kann einen Raum einfach nicht zweimal speilen, denn man weiß ja die Lösung des Rätsels. Allerdings bieten immer mehr Betreiber mehr als einen Raum an und renovieren oder re-dekorieren auch öfter mal einen, um das Angebot zu erneuern.

Bislang kehrt nur 16 Prozent der Besucher zum gleichen Anbieter zurück. Eine Option, eine gewisse Loyalität aufzubauen sind auch Programme, die die Weiterempfehlung auf irgendeine Weise belohnen. Wem der Raum gut gefallen hat, der empfiehlt ihn gerne weiter. Eine Prämie kann sein, dass ein anderer Raum des gleichen Anbieters dann mit einem Treue Rabatt gebucht werden kann.

Fazit zu Branchen Zahlen und Trends

Ein Rückgang des Fluchtspiel Booms ist nicht abzusehen und der beliebte Freizeitspaß liegt nach wie vor hoch in der Gunst der Kunden.

Die Konkurrenz unter den Anbietern ist allerdings ziemlich groß und neben der Qualität der Exit Rooms was Dekoration, Schwierigkeitsgrad der Rätsel und Service angeht, spielen auch immer mehr Technologien zur Verwaltung, Buchung, Bezahlung, etc. eine wichtige Rolle. Hier wie überall gilt es somit, innovativ zu sein und den technologischen Anschluss nicht zu verpassen!

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